Christina Nicholaus ist eine zielstrebige junge alleinerziehende Mutter, deren Leben sich durch ihre Widerstandsfähigkeit, harte Arbeit und die Unterstützung des Projekts „Junge alleinerziehende Mütter“ grundlegend verändert hat. Sie nahm 2022 an dem Projekt teil, als sie neben der Erziehung ihres einzigen Kindes, Fedrick, vor großen wirtschaftlichen und emotionalen Herausforderungen stand. Wie viele junge Mütter suchte Christina nach einer Möglichkeit, sich und ihrem Sohn eine stabile Zukunft aufzubauen. 

Bei ihrer Anmeldung zum Programm zeigte Christina großes Engagement und Lernbereitschaft. Während ihrer Teilnahme engagierte sie sich aktiv in verschiedenen Weiterbildungsmaßnahmen, die junge alleinerziehende Mütter sozial und wirtschaftlich stärken sollten. Durch das Projekt erwarb sie praktische Fertigkeiten, insbesondere im Korbflechten und in der Armbandherstellung. Diese praktischen Fähigkeiten entsprachen ihrer Leidenschaft für kreative und handwerkliche Arbeit und gaben ihr schnell Selbstvertrauen.

Neben den technischen Fertigkeiten profitierte Christina auch von der Beratung zu Unternehmertum, Schulungen im Kundenservice und grundlegenden Kenntnissen in Unternehmensführung, die das Projekt vermittelte. Diese ganzheitliche Unterstützung half ihr, ihren Fokus vom bloßen Überleben hin zu Wachstum und Selbstständigkeit zu verlagern. Doch ihr Weg war nicht ohne Herausforderungen. Anfangs fiel es Christina schwer, die verschiedenen erlernten Fähigkeiten unter einen Hut zu bringen, insbesondere das Korbflechten und die Führung ihres Salons. Manchmal fühlte sie sich überfordert und wusste nicht, worauf sie ihre Energie konzentrieren sollte. Anstatt aufzugeben, entwickelte sie eine einfache, aber effektive Strategie: Wann immer keine Kundinnen im Salon waren, nutzte sie die Zeit zum Korbflechten. Dieser Ansatz half ihr, produktiv zu bleiben und beide Bereiche ihrer Arbeit nach und nach auszubauen.

Christina erinnert sich noch gut an die Aufregung und Nervosität, die sie empfand, als sie eine ihrer ersten Kundinnen bediente. Es war ein kurzer Moment, aber er gab ihr das Selbstvertrauen, dass sie sich mit ihren eigenen Fähigkeiten und ihrem Einsatz ein eigenes Unternehmen aufbauen und Kundinnen gewinnen konnte.
Ihr Engagement zahlte sich aus. 2025 schloss Christina das Programm erfolgreich ab – als selbstbewusste, kompetente und zielstrebige junge Unternehmerin. Mit dem erworbenen Wissen und den erlernten Fähigkeiten wagte sie den mutigen Schritt und gründete ihren eigenen Schönheitssalon.
Heute führt Christina mit Stolz einen kleinen, aber wachsenden Schönheitssalon, in dem sie Flechtfrisuren anbietet, Rasta-Haarverlängerungen verkauft und weiterhin handgefertigte Körbe herstellt und verkauft.